Minima Moralia

von Theodor W. Adorno

Rezension: Walter R. Winter

Kapitalistische Moderne

Adorno schrieb die »Minima Moralia« in den USA. Es ist eine Sammlung von Aphorismen und eine Kritik des Kapitalismus als Lebensform. Adorno schildert die Verwunderung des Europäers über die gesellschaftliche Funktion der Werbe- und Warenwelt in den USA. Er beschreiben bildhaft das Erstaunen des Gebildeten über das Frauen– und Männer–Bild der amerikanischen Gesellschaft, so wie es im Film offenbar wird. Die amerikanische Konsumwelt offenbart sich Adorno als die Kapitalistische Moderne.

Adorno, von Hegel und Fichte beeinflusst, sieht mit kritischem Blick den Beginn des Massen- und Konsumzeitalters aufziehen. Er stellt die Frage nach dem Sinn des Lebens in dieser neuen Gesellschaftsform. Ein klassischer Satz in der »Minima Moralia« diene als Beispiel: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Die »Minima Moralia« ist die philosophische Reflexionen eines Europäers in der Emigration und in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche. Sie ist auch heute noch aktuell und von hohem Erkenntniswert.

Ein Muss für jedes Bücherregal und den Nachttisch.

Autor: Theodor W. Adorno
Genre: Essay
Verlag: Suhrkamp

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Minima Moralia
von Theodor W. Adorno
Bibliothek Suhrkamp

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